Viktor von Weizsäcker Gesellschaft 

Bisherige Veranstaltungen

Heidelberger Seminar 2018

9. – 10. November 2018 in Heidelberg

Heidelberger Seminar

Die Medizin im Streit der Fakultäten
Dieter Janz zum Gedenken

in Verbindung mit der
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST)

Tagungsort: Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft
Schmeilweg 5, 69118 Heidelberg

Wissenschaftliche Vorbereitung:
Peter Henningsen, München
Bettina Schmitz, Berlin
Thomas Kirchhoff, Heidelberg

Programm

Satelliten-Symposium 2018

22. März 2018 in Berlin
15.30 - 17.00 Uhr

Satelliten-Symposium Viktor von Weizsäcker Gesellschaft

Die Psychosomatik und ihre Nachbardisziplinen

in Zusammenarbeit mit dem Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Tagungsort: Urania
Saal Darwin, An der Urania 17, 10787 Berlin

Referenten:
Hans Stoffels, Berlin (Einführung und Moderation)
Aleida Assmann, Heidelberg (Rhythmen und Rahmen individuellen und kollektiven Erinnerns)

Sitzungsbeschreibung:
So sehr die Psychosomatik bestrebt sein sollte, sich als eigenständiges Spezialgebiet zu etablieren, so unerlässlich erscheint es aus Sicht der Gründungsväter der Psychosomatik - wozu auch Viktor von Weizsäcker zählt -, den Dialog mit den Nachbardisziplinen zu pflegen und sich insbesondere Anregungen aus den nicht-empirisch forschenden Fächern zu holen.
In diesem Jahr steht der Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann im Mittelpunkt des traditionellen Symposions der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.
Gemeinsam mit Ute Frevert hat Aleida Assmann bereits 1999 mit der Publikation "Geschichtsvergessenheit - Geschichtsversessenheit" unter Rückgriff auf Friedrich Nietzsches "unzeitgemäße Betrachtungen" auf Widersprüche im Umgang mit Erinnerung und Vergangenheit hingewiesen. Einerseits gebe es ein "verzehrendes historisches Fieber", das Kreativität verkümmern lasse und die Gestaltung der Zukunft verhindere. So würden sich gerade die Deutschen im Hinblick auf ihre jüngste Geschichte eines "Erinnerungsmarathons" befleißigen. Andererseits ist anzuerkennen, dass die Verdrängung von Vergangenheiten in der individuellen, aber auch in der gesellschaftlichen Geschichte ein pathogen wirksamer Faktor ist, der ebenfalls produktive, zukunftsweisende Entwicklungen blockiert.
Es stellt sich die Frage, ob die kulturwissenschaftlichen Reflexionen dazu angetan sind, das Verhältnis von Erinnern und Vergessen, das für jede psychosomatische Therapie von Relevanz ist, neu zu bestimmen.

Tagung 2017

12. - 14. Oktober 2017 in Lutherstadt Wittenberg

Tagung der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft

Die Teilhabe des Todes am Leben

Vorbereitende Überlegungen zum Verhältnis von Medizinischer und reformatorischer Anthropologie

in Verbindung mit der
Neurologischen Klinik und der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Tagungsort: Stiftung Leucorea an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Collegienstr. 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Wissenschaftliche Vorbereitung:
Rainer-M.E. Jacobi, Bonn
Ernst-Joachim Waschke, Halle (Saale)
Stephan Zierz, Halle (Saale)

Programm

Satelliten-Symposium 2017

24. März 2017 in Berlin
13.30 - 15.00 Uhr

Satelliten-Symposium

Die Psychosomatik und ihre Nachbardisziplinen

in Verbindung mit
Deutscher Psychosomatik Kongress 2017
Psyche – Soma. Mensch – System.

Tagungsort: Hörsaal C, Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin
Garystraße 35, 14195 Berlin

Vorsitz: Hans Stoffels, Berlin
Referenten: Hans Stoffels, Berlin (Einführung: Medizin und Literatur – Verbündete oder getrennte Welten?)
Heidi Gidion, Göttingen (Vom Umgang mit dem Leib – Beobachtungen an Texten von Franz Kafka)

Sitzungsbeschreibung:
Siegmund Freud (1856-1939) stand, wie seinerzeit nicht wenige Psychotherapeuten (zum Beispiel Viktor von Weizsäcker mit Hugo von Hofmannsthal, Viktor von Gebsattel mit Rainer Maria Rilke) in einem regen Briefwechsel mit Dichtern und Schriftstellern (zum Beispiel mit Romain Rolland und mit Lou Andreas Salomé, die – durch Freud angeregt - später selbst von einer Schriftstellerin zur Psychoanalytikerin wurde). Dieser Dialog lebt von der Idee, dass Literatur und psychotherapeutische Medizin keine getrennten Welten sind, dass sie vielmehr auf der Suche nach der Wahrheit über den Menschen sich als Verbündete begreifen können. Nach Weizsäcker hat der psychologische Roman gezeigt, dass die Natur des Menschen anders aussieht, als die herkömmliche Wissenschaft sie sich vorstellte. Franz Kafka (1883-1924) starb früh an Lungentuberkulose. In seinen Briefen an Max Brod reflektiert er seine Erkrankung. Das Werk Kafkas hat immer wieder den Leib zum Thema und imaginiert die unterschiedlichsten Eingriffe in dessen Unversehrtheit. Die Literaturwissen-schaftlerin Heidi Gidion spürt – im Raum von Kafkas Dichtung bleibend – anhand ausgewählter Erzählungen seinen Leibdarstellungen nach.

Heidelberger-Seminar 2016

7. - 8. Oktober 2016 in Heidelberg

Heidelberger Seminar

Wandel

in Verbindung mit der
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik der Universität Heidelberg

Tagungsort: Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg
Hauptstr. 242, 69117 Heidelberg

Wissenschaftliche Vorbereitung:
Wolfgang Herzog, Heidelberg
Rainer-M.E. Jacobi, Bonn
Hartwig Wiedebach, Zürich

Programm

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